Martha Hübner ist in Berlin geboren und aufgewachsen. Dort erhielt sie bereits in ihrer Schulzeit am Musikgymnasium Carl-Philipp-Emanuel-Bach eine intensive musikalische Ausbildung in den Fächern Querflöte, Klavier, Musiktheorie, Gehörbildung, Chor, Orchester und Kammermusik. Mit ihrem Bläserquintett reiste sie in dieser Zeit bis nach Japan, war Mitglied im Landesjugendorchester Berlin und wirkte in der Kammeroper Schloss Rheinsberg mit. Das Studium führte sie nach Freiburg, wo sie an der Musikhochschule ihre musikalische Ausbildung mit den Hauptfächern Querflöte und Traversflöte / Historische Aufführungspraxis fortsetzte. Sie hatte Unterricht u.a. bei Felix Renggli, Jutta Pulcini, Karl Kaiser sowie Pirmin Grehl und besuchte Meisterkurse bei Linde Brunmayr-Tutz, Andrea Lieberknecht und Verena Bosshart. Als Kammermusikerin, Solistin und Orchestermusikerin konzertiert(e) sie u.a. im Freiburger Kammerorchester, bei den Basler Kammersolisten, der Camerata Academica, mit Concerto 99, Capella Principale, dem Jungen Barockensemble Freiburg sowie mit dem von ihr mitbegründeten Ensemble „L’Art de la Modulation“. Die Arbeit als Pädagogin ist ihr gleichermaßen wichtig: Sie betreut seit vielen Jahren die Querflötenklasse der Städtischen Musikschule Lahr.
Marie Desgoutte absolvierte ihr Studium in Freiburg und Frankfurt im Bereich der modernen und der historischen Interpretationspraxis. Bereits während ihres Studiums wurde sie Mitglied des European Brandenburg Ensemble unter der Leitung von Trevor Pinnock. Darauf folgten mehrere Tournées in Europa und Asien. Seitdem ist sie als freischaffende Geigerin in verschiedenen Ensembles der Alten Musik tätig und konzertiert regelmäßig mit dem Freiburger Barockorchester. Sie ist weltweit auf Konzertreisen und hat in zahlreichen Opernproduktionen sowie in vielen CD-Aufnahmen mitgewirkt, u.a. unter der Leitung von René Jacobs, Ivor Bolton, Pablo-Heras Casado und mit Solisten, wie Isabelle Faust, Cecilia Bartoli, Andreas Staier und Bejun Mehta.
Ausgebildet an der Musikhochschule Freiburg (Historische Tasteninstrumente und Historische Aufführungspraxis bei Robert Hill), erweiterte Enno Kastens seine Kenntnisse und sein Können durch Begegnungen mit namhaften InstrumentalistInnen und insbesondere im Austausch mit zahlreichen MusikerkollegInnen. Gleichermaßen als Solist, Kammermusiker, Liedpartner, Continuist und Pädagoge wirkend hat er sich mit den Jahren ein breites Spektrum musikalischer Ausdrucksformen erarbeitet. Enno Kastens konzertiert als Solist, mit Kammermusikpartnern und -ensembles, Sängern und Orchestern im In- und Ausland, arbeitet jährlich an der Ensemble-Akademie des Freiburger Barockorchesters und des ensemble recherche, hatte einen Lehrauftrag am Institut für Alte Musik der Musikhochschule Trossingen und arbeitete mehrere Jahre beratend für die Schlosskonzerte Bad Krozingen. Er entdeckt immer wieder „neue alte“ Musik in Bibliotheken und Archiven, komponiert, improvisiert und experimentiert gern mit neuen Strukturen. Über den gewöhnlichen Rahmen hinaus arbeitet er in Projekten mit Musik und Theater, Schattentheater, Märchen und literarischen Texten, zusammen mit Schriftstellern, Schauspielern, Erzählern und Sprechern. Auf der Basis von Quellenstudien, Kenntnissen der historischen Tasteninstrumente und dem Wissen um musikgeschichtliche Zusammenhänge ersinnt er gern kreative Konzertprogramme. Enno Kastens hat sich als Musiker der Erforschung des Lebendigen speziell in der „Alten Musik“ verschrieben. In seinen Aufführungen sucht er die Kreativität des Moments mit einer historisch informierten und inspirierten Aufführungspraxis zu verbinden.
Die Cellistin und Musikpädagogin Simone Meyer lebt und arbeitet seit 2009 in Freiburg im Breisgau. Sie konzertiert sowohl mit dem Barockcello, als auch mit dem modernen Cello mit diversen Kammermusikensembles in Freiburg und Umgebung und unterrichtet an der Musikschule Freiburg. Nach ihrem Musikstudium an der Musikhochschule Basel (R. Latzko) und an der Folkwanghochschule in Essen (Ch. Richter) sammelte sie Berufserfahrung in verschiedenen Ensembles und Musikschulen. Sie gründete in Soest das Satie-Streichquartett und spielte in Orchestern und Ensembles wie dem Kammerorchester Gütersloh, der Philharmonischen Werkstatt Schweiz, dem Ensemble Onyx (Schweiz) und trat an verschiedenen Festivals wie dem Musikalische Sommer in Ostfriesland und dem Ashkenasy-Festival in Erlach auf. Mit einem Aufbaustudium in Barockcello bei Werner Matzke, Musikhochschule Trossingen, das sie 2013 abschloss, erweiterte sie ihre Ausbildung und Berufserfahrung durch die historisch informierte Aufführungspraxis. 2020- April 2024 machte sie zusätzlich die Ausbildung zur Alexander-Technik-Lehrerin in Freiburg.